Spezialladegeräte kontra Einfachstladegeräte
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Einfachste Ladegeräte werden vielfach als NiMH -fähig bezeichnet. Zunächst darf man dieser Aussage glauben schenken.
Aber spätestens nach mehreren Dutzend Ladezyklen läßt die Speicherkapazität der mit Einfachstladegeräten geladenen Akkus merklich nach.

Warum ?

NiMH -Akkus reagieren empfindlicher auf Überladung als NiCd - Akkus.

Die billigsten Ladegeräte laden die eingesetzten Akkus unendlich lange ohne dem sogenannten Impulsladeverfahren (Ladestrom an/aus/an/aus...) auf, unabhängig davon, ob Sie bereits vollgeladen sind.
Die billigeren Ladegeräte besitzen zumindest einen Timer als Überladungsschutz, aber auch dieser Timer genügt nicht, um einen NiMH - Akku vor frühzeitigen Zerstören aufgrund von Überladung zu bewahren.
Sie unterbrechen nach einer festgelegten Zeit ohne Berücksichtigung des tatsächlichen Akkuladezustandes den Ladevorgang.
Werden teilentladene Akkus wieder geladen, "weiß" das Ladegerät den tatsächlichen Ladezustand der Akkus nicht.
Es nimmt die vollständige Entladung der Akkus an und lädt diese. Die Akkus werden überladen.
Bei Überladung wandelt sich Ihre elektrochemische Struktur so um, daß Ihre Speicherfähigkeit irreversibel nachläßt.
In Fachzeitschriften gibt es dazu Berichte, daß so geladene NiMH - Akkus im schlechtesten Fall schon nach 25 - 50 Ladezyklen defekt sein können.
Nähere von uns gemachte praxisnahe Untersuchungen folgen später.

Nur Spezialladegeräte, die den Spannungsverlauf der Akkus überprüfen (delta V Verfahren), können die maximal mögliche Akkulebensdauer erzielen.
Bei diesem Verfahren macht sich ein im Ladegerät integrierter Mikroprozessor die folgende Eigenheit des NiMH - Akkus zunutze:

Während der Ladung des Akkus steigt dessen Spannung (Ladeschlußspannung ca. 1,45 Volt) bis zum Erreichen seiner vollen Kapazität an. Dann aber fällt die Spannung trotz weiterer Ladung wieder ab. Der Mikroprozessor "merkt" dieses Verhalten des Akkus und verringert den Ladestrom drastisch.
Manche sehr gute Ladegräte schalten den Ladestrom dann auch ganz aus oder laden erst dann den Akku wieder automatisch nach, wenn die Spannung der Akkus wieder deutlich abgefallen ist.
Dieses sind die perfektesten Lösungen zum Erreichen der maximal möglichen Lebensdauer der NiMH - Akkus.

Klicken Sie hier für eine Ladeanleitung mit konventionellen Einfachstladegeräten.

 

Regelung der Ladespannung mit unterschiedlichen Spezialladegeräten
(Akkupacks)

Zum Laden von NiCd- und NiMH - Akkus ist eine Ladespannung von ca. 1,37 - 1,6 Volt pro Zelle erforderlich.
Sehr gute aber auch teure Spezialladegeräte stellen die erforderliche Spannung je nach Anzahl der Zellen des verwendeten Akkupacks vollautomatisch ein.
Gute und kostengünstigere Spezialladegeräte erfordern die Einstellung der entsprechenden Zellenanzahl  des verwendeten Akkupacks bzw. die Einstellung auf die entsprechende Batteriespannung oder Ladespannung.
Noch ausreichend brauchbare billigere Spezialladegeräte laden nur Akkupacks mit ein und derselben Anzahl Zellen.
Es ist nicht möglich einen 7,2 Volt Akku und auch einen 9,6 Volt Akku mit dem gleichen Ladegerät zu laden.

 

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